Pension Bremen

Die Pension – ungezwungen und freundschaftlich

Sie können sich mit den Attributen der Ungezwungenheit und des freundschaftlichen Umganges, die der Pension zugeordnet werden, identifizieren ? Prima. Dann sind Sie in unserer Unterkunft mit sieben Fremdenzimmern richtig. Ein Fremder brauchen Sie allerdings nicht zu bleiben. Es sei denn, Sie wünschen es.

Definition unserer Pension in Bremen

Definiert wird die Pension als hotelähnlicher Beherbergungsbetrieb mit nur wenigen Zimmern und einem Minimum an Service. Die günstige Alternative zum Hotel.

Die Gästezimmer werden häufig längerfristig (Anmietung ab einer Woche – vergessen Sie in diesem Fall nicht die günstigeren Konditionen und Rabatte) von Personen genutzt, die sich aus beruflichen Gründen vorübergehend in einem bestimmten Ort aufhalten, zum Beispiel Vertreter oder nur für ein Semester beschäftigte Universitätsdozenten oder Monteure in ihren privaten Monteurzimmern.

Gut geeignet ist die Pension mit wenigen Gästezimmern ebenfalls für Gruppenreisen von Studenten und Auszubildenden, die die gesamte Pension zur Alleinnutzung und wie eine Ferienwohnung zu angenehmen Konditionen buchen.

In einer Pension gibt es noch den persönlichen Kontakt zu den aufmerksamen Gastgebern, die nur selten von externen Mitarbeitern unterstützt werden. Tipps zu Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Ausflügen gibt es auch gleich noch aus erster Hand.

Okidoki – auch hier passt die Definition der Pension für unsere Unterkunft. Allerdings auch nur bedingt. Die Bedingung des minimalen Services ist die, dass eine One-Woman-Show, rein kräftetechnisch, nur zu bestimmten Zeiten aufgeführt werden kann.

Treffend ist wiederum die Charakteristika, dass die Rezeption einer Pension typischerweise nicht durchgehend besetzt ist. Schlafen und übernachten ist schließlich für alle ein Muss. Selbst für eine Pensionswirtin.

Preiswert durch eine einfache Ausstattung?

Zweckmäßig und nur mit dem Nötigsten möbliert? Keine eigene Küche? Fernseher und WLAN gehört nicht zum Standard? OK – da sind wir dann raus.

Pensionen werden von privaten Zimmervermietern betrieben?

Auch das trifft auf uns nicht zu. Unsere Unterkunft erinnert die Ein- oder Andere oder den Ein-oder Anderen zwar an alte Wohngemeinschaftszeiten und das ist auch durchaus gewollt – die Spur der Professionalität eines Gewerbes ist für Eingeweihte allerdings an vielen Stellen erkennbar.

Die Pension wurde somit liebevoll die „Pengsion“ tituliert und der Titel kam zu den abgelegten Akten.

Das Etikett des Gästehauses

Meiner Unterkunft verpasste ich den Stempel des Gästehauses. Eine kluge Verbündete und Verwandte sah schon damals die Herberge als Hostel. Für mich war es noch ein Gästehaus. Schließlich kamen die Gästehäuser schon im 17. Jahrhundert auf.

In den gehobenen Kreisen war es damals üblich, die Gäste nicht in den eigenen Räumlichkeiten, sondern in eigens dafür angelegten Gästehäusern unterzubringen. Die Übernachtungen waren nötig, denn oft war die Anfahrt lang und beschwerlich und die Abreise konnte nicht am gleichen Tag stattfinden.

Genau so sollt es in unserer Beherbergung sein. Gäste aus fernen Städten und Ländern lassen sich, nach ihrer mehr oder weniger stressigen Anfahrt auf das Sofa fallen und atmen erst einmal durch. Nach Hause kommen in einer fremden Stadt oder „Feel free to feel home“.

Was soll denn ein Hostel in Bremen schon zu bieten haben?

In meiner Erinnerung waren das doch die Herbergen mit zugigen und komisch riechenden Fluren, wackeligen Stockbetten und schnarchenden Fremden. Nicht zeitgemäße Einrichtung mit gruseligen Farben und schlecht sortierter Gemeinschaftsküche gekrönt von miesepetriger Herbergsmutter oder miesepetrigem Herbergsvater. Vielleicht sogar noch mitten in der Pampa – Entkommen unmöglich. Oh Lord – das ging gar nicht!

Die Wahrnehmung des 21. Jahrhunderts in unserem Hostel

Das 17. Jahrhundert ist vorüber. Die Gäste reisen nicht mehr in Kutschen an. Zeit für die Anreise brauchen sie immer noch. Egal ob mit Kutsche, Auto oder Bahn. Eine Übernachtung in unserem Bremer Viertel ist daher stets eine Überlegung wert.

Die Kutsche hat der Bahn Platz gemacht und das Gästehaus dem Boutique Hostel. Selbst wenn das Boutique vor dem Hostel bei den wenig-Reisenden zu Irritationen führt, ist es für uns passend.

Natürlich ist eine Boutique auch der Laden, in dem Klamotten gekauft werden können. Für unsere Unterkunft, dem Boutique Hostel in Bremen, steht es für die Attribute und Werte wie: Unabhängig, open mind, klein und persönlich geführt.

Mich erinnert Boutique an eine gemütliche Atmosphäre, Antiquitäten und etwas Einzigartiges. Nenn es schrullig oder zusammengewürfelt – Up2You und reine Geschmacksfrage. Lieben kannst Du, was Du willst. Unserem Hostel in Bremen reicht Deine Wertschätzung.

Unser Verständnis von Poshtel oder Boutique Hostel Bremen

Boutique Hostel ist für uns kein Modewort oder Hippster Gedöns. Hotel, Pension, Gästehaus oder Ferienwohnung haben ihre Berechtigung. Aprospos Ferienwohnung: Das Boutique Hostel ist auch als Apartment oder Ferienwohnung in Bremen zur Alleinnutzung zu buchen.

Für uns stimmen die Begrifflichkeiten wie Pension oder Gästehaus einfach nicht mehr, auch wenn es momentan noch an der ein oder anderen Stelle zu finden ist. Wir fühlen und leben das Boutique Hostel. Eine Unterkunft, die erheblich kleiner als herkömmliche Hotels ist und häufig nur 3 bis 50 Gästezimmer anbietet.

Boutique Hostels sind immer individuell und daher in der Homogenität großer Hotelkettengruppen äußerst unwahrscheinlich. Witziger Hybrid aus Lifstyle-Hostel und Budget-Absteige trifft es schon eher. Dass sich unser Hostel im pulsierenden Leben und Herzen von Bremen befindet, ist für uns absolute Voraussetzung.

Oft vergessen wir es, die einmalige Lage zu erwähnen, da es so selbstverständlich für uns ist. Boutique Hostels oder Poshtels sind in der Regel thematisch, stilvoll, anspruchsvoll eingerichtet. Stilvoll liegt für uns im Auge des Betrachters. Anspruchsvoll überlassen wir den Hotels. Thematisch ist unser Hostel. Wir setzen auf Redesign und Nachhaltigkeit. Das sind und bleiben die Themen seit unserer Eröffnung vor vielen Jahren.

Verzichten wollen wir ebenfalls nicht auf die gesellige und ungezwungene Atmosphäre eines Hostels. Kommunikation ist schließlich der Schlüssel für Alles und Jeden.
Wir fühlen uns wohl mit und in dem Boutique Hostel. That‘s all.